Vor dem B-Wurf

Wie auch beim A-Wurf werde ich versuchen die lange Zeit des Wartens mit Informationen zu füllen.
Bei Welpen.de habe ich mir einen Trächtigkeitskalender erstellt
und der sagt folgendes über die aktuelle Zeit aus:

17.07.2019

Tag 23 der Trächtigkeit.

Anders als geplant, sind wir heute schon zu einer Ultraschalluntersuchung gefahren, denn Bashas Urin wies erhöhte Leukozythen auf und die sollen behandelt werden. Dazu ist wichtig zu wissen, ob die Maus trächtig ist oder nicht.

Die gute Nachricht ist, Basha ist trächtig.

Die Tierärztin hat drei Früchtchen entdeckt.

Da in den Gebärmutterhörnern sehr viel Flüssigkeit war, ist die Beurteilung des Gesehenen nicht so einfach und wir werden am 05.08. erneut für eine Ultraschalluntersuchung in die Praxis gehen. Wir hoffen, dass sich vielleicht der eine oder andere kleine Jüngling noch in den Tiefen der Gebärmutter versteckt  hat und wir mit mehr als drei Welpen rechnen dürfen.

15.07.2019

Basha geht es gut, sie ist ruhig und „heiter“ irgendwie in sich gekehrt und verträumt. Ihr Bäuchlein ist runder als normal. Bis Freitag müssen wir uns gedulden. Dann um 10.10 h ist es endlich so weit, wir können per Ultraschall untersuchen lassen, ob Basha tragend ist und in etwa abschätzen, mit wie vielen Welpen wir rechnen dürfen.

12.07.2019

NIDATION

Heute ist der 19. Tag und wenn Basha tragend ist, dann nisten sich ab heute die Blastocyten in den beiden Gebärmutterhörnern ein. Diesen Vorgang nennt man Nidation. Jede Frucht bekommt ihre eigene Eihülle und ihre eigene Plazenta, die sich ringförmig um die äußere Eihülle legt.

„Die Hündin leidet möglicherweise unter morgendlicher Übelkeit aufgrund der hormonellen Umstellung oder Spannungen in der Gebärmutter.

Manche Hündinnen fressen ab dem 20. Tag für einige Tage gar nichts oder zumindest sehr wenig. In der Regel pegelt sich ihr Fressverhalten danach wieder ein. Viele Hündinnen sind jetzt besonders anhänglich.“ (Auszüge aus dem Trächtigkeitskalender von Welpen.de)

Basha ist definitiv sehr schmusig und anhänglich, sie passt so sehr auf sich auf, dass sie sogar freiwillig die Rampe zum Verlassen des Autos benutzt, was sonst als absolute Zumutung empfunden wird. Die beiden anderen Hündinnen sind weiter sehr respektvoll ihr gegenüber.

Bashas Appetit ist ganz gut und sogar die Nahrungsergänzungsmittel zur bestmöglichen Versorgung der trächtigen Hündin, die sie bei der ersten Trächtigkeit verabscheute, werden klaglos mit verputzt.

07.07.2019

Es gibt bei Hunden leider keinen Schwangerschaftstest weshalb es vorerst noch Bashas Geheimnis bleibt, ob sich das folgende in ihrem Bäuchlein ereignet:

Nach der Befruchtung beginnen die Eizellen mit der Teilung. Ab der vierten Teilung bezeichnet man dieses Gebilde als Morula. Nach der sechsten Teilung umfasst die Morula 64 Zellen und wandelt sich zur Blastozyste. Dazu bilden die Zellen einen nach außen dichten Zellverband, dessen Zellen abflachen und in dessen Inneren sich eine Höhle bilde in die Flüssigkeit einströmt. Zwei bis vier innere Zellen der ursprünglichen Morula entwickeln sich zur inneren Zellmasse der Blastozyste, dem Embryoblast und konzentrieren sich an einem Pol. Aus ihnen wird später der Embryo. Die restlichen Zellen werden zum Trophoblast, aus dem sich die Eihäute und der embryonale Teil der Plazenta entwickeln. Das Verhältnis zwischen Trophoblast und Embryoblast beträgt etwa 10:1.

Faszinierend und sehr spannend.

Heute am 07.07. erreichen die Blastozysten die Gebärmutter und werden sich in den nächsten Tagen auf die beiden Gebärmutterhörner verteilen. Etwa am 19. Tag der Trächtigkeit, also am Freitag, den 12.7. hat jedes Früchtchen seinen Platz erreicht und kann sich in der Gebärmutter einnisten.

Nebenstehende Skizze stellt eine Blastozyste dar. Leider hatte ich bei der Begleitung des A-Wurfes den Fehler gemacht, eine Abbildung aus dem Netz zu verwenden und mir deshalb eine rechtliche Auseinandersetzung eingehandelt. Aus diesem Grunde wird es hier leider immer nur selbstgefertigte Skizzen zur Untermalung des Geschriebenen geben. Ungenauigkeiten möge man mir bitte verzeihen.

04.07.2019

Weil wir noch eine lange Zeit warten müssen, bis wir mittels Ultraschall die Trächtigkeit bestätigt bekommen können, berichte ich hier einmal, wie bei uns die Entscheidung für Arne  vom Lippebogen (Mowgli) als Vater unseres B-Wurfes entstanden ist.

Wie auch vor dem A-Wurf machten wir uns Gedanken darüber, was für uns die wichtigste Eigenschaft eines Hundes sein würde, den wir guten Gewissens vermitteln wollten.

Tatsächlich gibt es zwei Dinge, die für uns gleichermaßen am wichtigsten sind.

*Ein souveränes und sicheres Wesen

*Gute Gesundheit

Nach immer neuen Überlegungen haben wir für uns festgestellt: „Es hilft die allerbeste Gesundheit nichts, wenn der Hund nicht glücklich sein kann, wenn sein Charakter ihm nur eine ganz schmale Handlungs- und Erlebnisspanne erlaubt“ (Mücke wäre unserer Auffassung nach eine temperamentvolle Hündin, wenn sie nur könnte. Ab und zu ist das Temperament kurzfristig aufgeflammt aber es war uns nicht möglich sie langfristig aus der Reserve zu locken)

So haben wir die Prioritäten knapp zu Gunsten des Wesens gesetzt. Also der Partner sollte wie Basha lebensfroh, selbstbewusst und bindungsfähig sein. Er sollte Freude am Arbeiten (also am gemeinsamen Tun egal ob Hundesport oder einfach nur Spiel und Spaß) haben und er sollte sicher und fröhlich sein.

Bevor wir uns aber auf die Suche nach Mr. Right machen konnten, mussten wir erst einmal schauen, wer überhaupt zur Auswahl steht.

RZV-Rüden stehen uns zur Zeit nicht zur Verfügung.

Also HZD, HC oder „befreundetes Ausland“

Nach einer Bestimmung unseres Vereins ist es nur erlaubt, Hunde zu verpaaren, die DM getestet sind und dann so, dass bei der Verpaarung keine Doppelträger des für die Krankheit degenerative Myelopathie vermuteten Gens erzeugt werden können. Basha ist mischerbig für diese Mutation und somit musste der Zuchtpartner frei sein. Damit hatten wir die ersten klaren Einschränkungen des potentiellen Kreises.

Also hatten wir:

an erster Stelle die Verfügbarkeit,

an zweiter Stelle den SOD1-Status (DM-Status)

dann aber endlich das gute Wesen (für das man im Vorfeld herumfragen und ggf. Körberichte zu rate ziehen kann)  und

fast gleichberechtigt die Gesundheit (Dank einer verfügbaren Datenbank, kann man sehr viel forschen)

Nun kam das, was viel einfacher zu beurteilen und von außen sofort sichtbar ist, das Äußere.

Basha ist schwarzmarken und ihre Marken sind sehr verhalten. Außerdem vermuten wir ohne es abgesichert zu haben, dass sie kein Blondgen hat. Da auch in Zukunft alle drei Farben des Hovawarts (sm/b/s) in der gewünschten Häufigkeitsverteilung (60/30/10) auftreten sollen, finden wir es sinnvoll, dass Nachkommen von Basha in der Lage sind blonde Welpen zu bekommen.  Also ist uns ziemlich wichtig, dass der Zuchtpartner blond ist. Damit ist, erfahrenen Zuchtwarten nach, die Auffrischung der Marken zu erwarten (hat sich im A-Wurf bestätigt) und vor allem sind alle Nachkommen der Verpaarung Träger des Blondgens und können ihrerseits blonde Kinder bekommen. Wenn dann die Eltern des Partners selbst schwarzmarken sind (bei Bjarni und bei Arne der Fall) dann schließen wir schwarz aus, was mir bei der aktuellen Anzahl von schwarzen Zuchttieren auch entgegen kommt.

Körperliche Abweichungen vom Ideal, also vom Rassestandard sollten sich nicht doppeln, wir hatten darauf zu achten, dass in der väterliche Linie keine Zahnfehler auftreten (bei einigen Vorfahren Bashas fehlten Zähne und auch bei Basha wollten zwei Zähne P1er im Unterkiefer nicht freiwillig durchbrechen) und auch eine verspannte Rute wäre nicht wünschenswert.

Nachdem unser A-Wurf geboren war, hat sich in zwei Würfen von Geschwistern bei jeweils einem Welpen eine seltene Krankheit gezeigt, die vorher überhaupt nicht zu erwarten gewesen wäre. Lebershunt! Die Entstehung ist nicht abschließend erforscht und man vermutet, dass dieses Phänomen multifaktoriell also durch Zusammenspiel von genetischen und nicht genetischen Einflüssen entsteht. Züchterisch darf man es aber keinesfalls aus dem Auge verlieren und so haben wir sorgfältig darauf geachtet.

Eine befreundete Genetikerin empfahl uns, auf einen möglichst kleinen Inzuchtkoeffizienten zu achten, also möglichst keine Dopplung der Ahnen…

Und  nach noch vielen weiteren Kriterien sollten uns der Rüde und auch seine Besitzer auch sympathisch sein bevor dann auch noch Basha „JA“ sagt.

Abschließend ist also zu sagen, der Rüder der Wahl sollte:

  • einen tadellosen Charakter haben
  • freundlich, selbstbewusst und friedliebend sein
  • große Arbeitsfreude aufweisen
  • für die DM den Status N/N haben
  • verfügbar sein
  • blond sein
  • sm Eltern haben
  • keine Zahnfehler haben
  • !!!KEINEN LEBERSHUNT in direkter Linie und idealerweise auch in Seitenlinien aufweisen
  • einen IZK (Inzuchtkoeffizienten) von 0,0 über 5 Generationen mit Basha haben
  • nette Besitzer haben
  • Bashas Gunst gewinnen (außerhalb der Läufigkeit)

Sonst noch Fragen??????

Es galt also ein zweites Mal die „eierlegende Wollmilchsau“ zu finden.

Nach einigem Suchen stießen wir auf Mowgli, also Arne vom Lippebogen. Einen Rüden, der nicht sehr viel auf Schauen gezeigt wird und deshalb nicht so bekannt ist, der nicht schon zig Nachkommen hat, ein entspanntes und cooles Leben mit seiner Familie und Kumpel Dino führt, jedes Wochenende auf dem Hundeplatz trainiert und unglaublich freundlich und lieb ist.

Da passte alles

DM-Status  N/N, IZK 0,0 blond und sogar sm Eltern. Also erst einmal geschaut, ob man mit den Besitzern Kontakt aufnehmen kann.  Jepp. Super nette Menschen und schon ist der erste Kennenlerntermin verabredet. Die Menschen verstehen sich und beim gemeinsamen Spaziergang stellt sich schnell heraus, die Hunde sind ein cooles und völlig stimmiges Team und wir sind von Mowgli auch begeistert. Das Basha-Frauchen ist beruhigt (schließlich habe ich gelesen, dass die B-Männchen bei Mäusetest nicht so gute Nachkommen erzeugt haben, wie die A-Männchen… also immer fein darauf achten, was die Tiere mit ihren intakten Instinkten wollen)

Nun galt es das Pedigree richtig auszuarbeiten, denn es erschien lohnend.

Hierfür haben wir die Vorfahren bis hin zur 7. Generation und deren Nachkommen bis zum heutigen Tag durchleuchtet. Jede gemeldete Krankheit, fehlende Zahn und Todesfall, HD-Ergebnisse und Ausbildungskennzeichen wurden beachtet. Insgesamt sind es bei der Ausarbeitung einer Verpaarung um die 3000 Hunde, die man sich anschaut. Danach wird das ganze kritisch betrachtet und man schaut ob es irgendwo eine Dopplung, einen roten Faden oder eine Häufung von Phänomenen  wie Krankheiten, Zahnfehler oder Auffälligkeiten gibt. Wenn diese sorgfältige und kritische Betrachtung abgeschlossen ist, nehmen wir den Deckrüdenbesitzer „mit ins Boot“ und berichten ob und wenn ja, wo wir Risiken gefunden haben.

Dass man gar nichts findet ist bei gründlicher Suche ausgeschlossen aber man muss abwägen 0b die Krankheiten, die man gefunden hat, ein Risiko für die Nachkommen bedeuten. Schließlich möchte kein Züchter damit leben, einen Hund vermittelt zu haben, der später Sorgen bereitet.

Nachdem auch die Besitzer vom Deckrüden nichts einzuwenden haben, geht das ausgearbeitete Pedigree an die Zuchtleitung. Dort schauen die Zuchtverantwortlichen Fachleute, also RG-Zuchtwarte und zuständige Zuchtwarte sowie Zuchtleitung noch mal drüber und geben gegebenenfalls Empfehlungen oder im schlimmsten Fall auch ein „Nein“ .

Bei uns gab es die Empfehlung als Absicherung einen zweiten Rüden zu suchen denn Mowgli ist schon 8,5 Jahre und damit kein Jungspund.

Der Zweitrüde für die Absicherung war schnell gefunden denn Eragon ist mir seit langem als wahrer Schatz bekannt, hat nur für unsere persönlichen Zuchtwünsche eigentlich die falsche Farbe (sorry Eri) aber alles andere ist wunderbar und perfekt. So zeigte sich nach der Ausarbeitung auch das Pedigree als völlig unbedenklich und Eragons Besitzerin Judith ist durch verschiedene Treffen auf Ausbildungsseminaren und Zuchttauglichkeitsprüfungen gut bekannt und sehr geschätzt und sehr gemocht.

So kamen Mowgli und Eragon auf unseren Deckschein.

Ich freue mich sehr, dass es wunschgemäß mit Mowgli gepasst hat denn Eragon wird noch in diesem Jahr eine tollen Wurf mit der zauberhaften Hündin Abilene from Catbee im Zwinger „aus Abilenes Garten“ auf den Weg bringen.

Man kann Zuchtplanung sicher auch „entspannter“ betreiben aber uns, wie auch ganz vielen anderen Züchtern ist daran gelegen, die Rasse gesund zu halten, damit auch in 20 oder 50 Jahren noch tolle und wesensfeste und gesunde Hovawarte gezüchtet werden können.

Gut, dass es bald mehr von Basha zu berichten gibt und ich nicht mehr so viel Gelegenheit bekomme über meine Wünsche und Ideen zur Zucht zu „philosophieren“ 🙂

Die Läufigkeit ist fast vorbei und Basha freut sich streckenweise wieder „offline“ unterwegs sein zu dürfen.

Mi, 03.07.2019

Basha hat heute ihre Herpes-Impfung erhalten. Diese Impfung wird durchgeführt, weil das Canine Herpesvirus  in der Hundezucht ein bedeutsames Problem darstellt, da es zu Unfruchtbarkeit oder dem so genannten infektiösen Welpensterben führen kann.

Leider war der bestellte Impfstoff nicht rechtzeitig bei meiner Tierärztin geliefert worden, so dass ich heute Mittag fieberhaft anfing eine Praxis oder Klinik zu finden, die noch eine Impfdosis vorrätig hat. Tatsächlich bin ich nach vielen Fehlversuchen bei einer Tierklinik im Bremer Umland noch fündig geworden und durfte mich heute Abend auf den Weg machen.In der Praxis hat die Maus sich vorbildlich verhalten und ein paar neue Fans gewonnen. ♥

Mi, 26.06.2019 bis Do, 27.06.2019

Befruchtung der Eizellen (in den Eileitern).

Di, 25.06.2019 bis Mi, 26.06.2019

Sperma erreicht die Eileiter, in denen sich reife Eizellen befinden.

Di, 25.06.2019

Sperma wandert zu den Eileitern. Die Spermien bleiben in den weiblichen Geschlechtsorganen eine Zeitlang befruchtungsfähig.

24.06.2019

Nach drei Stunden Schlaf mache ich mich wieder auf den Weg nach Stadtlohn. Um 08.00 stehe ich vor Mowglis Gartenpforte und werde aufs herzlichste begrüßt. Basha hat es auch super eilig endlich in den Garten zu kommen und ehe man sich umgucken kann, sind die beiden im schönsten Spielen und Werben versunken und zack ist es geschehen. Sie hängen. Nur 10 Minuten nachdem wir angekommen sind, sind die beiden schon miteinander verbunden und hängen für ca. 15 Minuten. Na, besser geht es doch gar nicht. Danach sind sie entspannt und liebevoll miteinander. Ein kurzes Abschiedsfoto und dann nach dem unvermeidlichen Papierkram machen Basha und ich uns auf den Heimweg. Das war ein schöner und natürlicher und völlig entspannter Deckakt und jetzt hoffen wir auf eine erfolgreiche und gesunde Tragzeit und um den 24.08.19 süße kleine Basha-Mowgli-Kinder

23.06.2019 (Sonntag)

Pünktlich um 13.00 sind wir in der Praxis. Basha wird untersucht und bekommt Blut abgenommen. „Es geht voran“, so die Aussage der Tierärztin.

Dann eine Stunde später telefonisch das „GO“ Also packen wir unsere Sieben Sachen und fahren gen Westen zum Auserwählten. Um 18.00 sind wir da… es ist heiß… viel zu heiß. Beide Hunde wollen, es sieht gut aus aber das letzte Quäntchen fehlt noch.

Um 22.00 laden wir Basha wieder ins Auto und fahren zurück. Am nächsten Morgen kommt nämlich unsere neue Heizungsanlage und da muss zumindest einer von uns zugegen sein.

19.06.2019

Progesterontest heute. Der Wert liegt wie gestern bei 3,85. Wir haben in unseren A-Wurf Unterlagen geschaut. Letztes Mal verhielt sich der Wert ähnlich. Am 10. Tag schnellte er hoch und am 11. Tag erfolgte die erste Bedeckung.

Sonntag dürfen wir mittags erneut zu unserer Tierärztin Dr.Gröngröft und erneut den Progesteronwert bestimmen lassen.

Wir sind sehr gespannt, was sich da zeigt, ob wir vielleicht gleich losflitzen oder noch bis Montag oder gar Dienstag warten müssen. Es ist sehr spannend.

18.06.2019

Bashas Blutung wird deutlich heller und wir haben Abends um 18.10 Uhr einen Termin bei unserer Tierärztin. Der Progesterontest ergibt einen Wert von 3,85 und wir werden für den kommenden Tag einbestellt.

Die Ergebnisse des Abstrichs sind auch da, keine behandlungswürdige Keimbesiedlung.

17.06.2019

Kurzer Check-up beim Tierarzt und einmal Abstrich genommen. Wir sollen für den ersten Progesterontest am kommenden Montag kommen oder, wenn die Anzeichen danach sind auch früher.

13.06.2019

Seit heute Mittag ist Basha läufig.

Die Besitzer der Rüden sind informiert.

Die Spannung und Vorfreude steigt.

11.06.2013

Wir warten ….

Es ist interessant zu beobachten, dass Hanna und Basha sich gegenseitig regelmäßig kontrollieren und ich hatte seit einiger Zeit den Eindruck, als würden sie sich „verabreden“ gleichzeitig läufig zu werden.

Das erschien mir abwägig, da Hanna gerade mal 9 Monate jung ist.

Aber siehe da, vor drei Tagen hörte ich nachts das verräterische Schleckgeräusch und tatsächlich war am Samstag Nachmittag eine Hündin läufig.

Nicht Basha ….

Klein Hanna ist mit neun Monaten und einem Tag zum ersten Mal läufig geworden und ist momentan noch etwas überfordert mit der Situation.

Seit gestern markiert Basha extrem viel und ich rechne eigentlich jeden Augenblick mit der Läufigkeit.

Es wird also langsam spannend.

10.Mai 2019

Der Deckschein wurde genehmigt und liegt uns schon vor. Damit sind wir unserem B-Wurf ein kleines Stückchen näher gerückt.

Auf dem Deckschein an erster Stelle steht wie bereits beim vorherigen Anlauf

Arne vom Lippebogen

Ein schöner blonder Rüde mit einem wunderbaren Wesen und einer tollen Ausstrahlung. Er wird sportlich geführt und ist regelmäßig auf dem Hundeplatz. In diesem Video von einer Quadrille beim Hovawart Sportclub Haltern kann man sein wunderschönes Gangwerg und seine freundliche Gelassenheit bewundern.

Für den Fall, dass etwas dazwischen kommen sollte, haben wir in diesem Jahr auch noch einen zweiten Rüden beantragt und genehmigt bekommen.

Eragon Katčina smečka

Eragon kenne ich auch schon einige Jahre und habe ihn auf Veranstaltungen und bei Seminaren als wunderschönen, triebstarken und souveränen Rüden erlebt. Mit Eri wird vielseitig und abwechslungsreich gearbeitet, er beweist seine Teamfähigkeit beim Mantrailing und ist mit seiner Besitzerin sogar beim Standup-Paddling, was mir enormen Respekt abverlangt.

Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.

John Lennon©

… so könnte man es beschreiben.

Es war alles etwas zu perfekt.

Die Planung für das Jahr 2018 fügte sich  wie ein schönes Puzzle um das Hauptereignis B-Wurf zusammen.

Läufigkeit wäre Ende Juni/Anfang Juli fällig gewesen, Decktermin Mitte Juli.

Ende Juli eine entspannte Reise mit den Hunden. Zeit für Spaziergänge, Natur, Genuss und Freude.

Dann 4 Wochen Vorbereitung von Haus und Garten auf die Welpen und Mitte September die Geburt.

Soweit die Theorie.

Nun hat Basha ihre Läufigkeit um einen ganzen Monat vorverlegt und damit passt gar nichts mehr.

Es tut uns Leid für alle die, die sich mit uns auf die Welpen gefreut haben und vielleicht auch einen Hund aus unserem B-Wurf ein neues Zuhause geben wollten.

Das ist eben Leben.

Wir werden die Zeit anders nutzen. Endlich eine Begleithundeprüfung mit Basha machen, wieder mal ein paar Tage auf Borkum die schöne Nordseeluft genießen und uns an unseren lieben Hunden erfreuen.

Am vergangenen Freitag haben wir Mowgli besucht.

Auf dem schönen gemeinsamen Regenspaziergang hat er Basha bewiesen, was für ein hinreißender und souveräner Gentleman er ist.

Bashas anfangs etwas zickige Art hat er großzügig übersehen und ihre Versuche den kleinen Dino in die Schranken zu weisen wurden dann durch ruhige körperliche Präsenz getadelt. Nie ist er aufdringlich gewesenund  nie forsch. Das hat Basha sehr imponiert und nach ganz kurzer Zeit  hat sie sich total entspannt und den Spaziergang mit den beiden Jungs genossen.

Für uns bleibt Mowgli der Mr.Right für den B-Wurf und seine Besitzer sind auch der Meinung, dass wir unser Vorhaben einfach etwas verschieben.

Mowgli und sein Kumpel Dino

Eine kleine Vorstellung von Arne vom Lippebogen aka Mowgli

Hier die Beschreibung der Besitzer:

Ja, was soll ich sagen, er ist einfach unser Bester. Soweit die Kurzfassung. Doch lieber etwas länger? Also gut.
Er ist ein in sich ruhender, gelassener und souveräner Rüde. Er geht liebend gern mit auf die Spaziergänge, die er offensichtlich genießt. Er freut sich dabei auch über jedes Wiedersehen mit den Hunden, die man dabei immer wieder trifft und nimmt diese gerne mit ins Rudel auf. Zuhause geht er fürsorglich streng mit seinem kleinen Kumpel Dino (Border Terrier) um. Er gesteht ihm reichlich Flausen zu. Nur gelegentlich wird er im Spiel darauf hingewiesen, wer die älteren Rechte im Haus hat und deshalb der Boss ist. Dabei wird es aber nie böse.
Zuhause ist er auch ganz Hovawart – ein aufmerksamer Wächter. Bereits mit 12 Wochen wurde der Nachbar hinter der Hecke das erste Mal verbellt. Diesen kennt er inzwischen, aber jede Fremde, der zu nah am Haus vorbei geht, wird laut und deutlich gemeldet.
Er ist auch nicht eifersüchtig. Herrchen oder Frauchen dürfen ruhig mal “einen” anderen Hund streicheln. Das macht gar nichts. Bei “einem” anderen Hund bleibt ja immer noch die zweite Hand frei. Dann stellen wir uns einfach dazu, damit die zweite Hand auch beschäftigt wird. Oder anders ausgedrückt, er lässt sich sehr gerne knuddeln, egal ob von uns oder seinem Kumpel Dino. Auch andere Hände sind nach einer Hovi-typischen Begrüßung jederzeit zum Knuddeln willkommen.
Auch beweist er er sehr feines Gespür für seine Menschen und deren Gemütsverfassung. So hat er 2013 unsere Hundewelt gerettet, als er nach einer Attacke eines Rottweilers auf Frauchen mit seiner Vorsicht und seinem Augenaufschlag Frauchen das Vertrauen zumindest zu ihm wiedergegeben hat. Danach zog dann sein Kumpel Dino noch bei uns ein.

Hätten wir geahnt,

dass Mowgli ein „Amazon – Hund“ ist, hätten wir uns vielleicht anders entschieden. Aber nun haben wir uns in diesen wunderbaren Rüden verguckt.

Vielleicht hat Basha ja Glück und ihre Welpen werden auch im Päckchen geliefert, das würde die Sache für sie doch um einiges bequemer machen.

(Danke Gerhard, für dieses süße und lustige Foto.)